Panel öffnen/schließen

Hebauf beim Bauhof

Dasinger Drei-Millionen-Projekt soll Anfang 2020 fertig sein

Wichtige Etappe bei der Schaffung des neuen Bauhofs der Gemeinde Dasing: Nachdem die Werkhalle im Rohbau steht, wurde jetzt Hebauf gefeiert. Das rund drei Millionen Euro teure Projekt ist bisher unfallfrei verlaufen; mit der Fertigstellung wird Anfang kommenden Jahres gerechnet.

Ein richtiges Bild vom neuen Bauhof kann man sich noch nicht machen, da von der Fahrzeughalle noch nicht viel zu sehen ist. Auch der Innenhof muss noch gestaltet werden. Die Werkhalle mit Werkstatt, Schreinerei, eine Hebebühne, Büro des Bauhofchefs, Sozial- und Sanitärräumen erscheint dagegen beeindruckend groß. Auch Lagerboxen für unterschiedliche Baumaterialien und Streusalz sind schon angelegt. Tobias Kunz von der Zimmerei Achter sprach den Richtspruch.

Laut Bürgermeister Erich Nagl hat es elf Jahre gedauert, bis die Gemeinde die richtige Lösung gefunden und auch das nötige Geld zusammen hatte. Immerhin gehe es mit dem Bauhof aber schneller voran als in Friedberg. Der alte Bauhof zu Füßen der Kirche St. Martin war schon lange zu klein. Fahrzeuge und Maschinen mussten ausgelagert werden. Die Sanitärräume am bisherigen Standort hätten sehr zu wünschen übrig gelassen.

Warum der neue Bauhof gebraucht wird, verdeutlichte Nagl zudem anhand einer Aufstellung: Die Mitarbeiter kümmern sich in Dasing unter anderem um 33 Kilometer Ortsverbindungs- und 32 Kilometer Ortsstraßen, 32 Kilometer Fließgewässer, ein ausgedehntes Netz von Wasser- und Abwasserrohren, Schulen, Kindergärten, die Freizeitanlage, Friedhöfe und Ausgleichsflächen. Oft helfe der Bauhof auch der Feuerwehr. Angesichts dessen seien die drei Millionen Euro also gut angelegtes Geld.

Zum Hebauf waren alle drei Dasinger Bürgermeister, zahlreiche Gemeinderäte, Behördenvertreter und Mitarbeiter der beteiligten Baufirmen gekommen.

Aichacher Zeitung, Andreas Alt, 08.06.2019

Weitere Nachrichten