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In Laimering zeigen Kinder und Jugendliche im August ein buntes Programm

Bild: Maria Augustin

Die junge Dorfbühne mit dem Organisator Sepp Treffler steckt momentan in den letzten Vorbereitungen für ihr Bühnenprogramm. Am 27. Mai wurden die Rollen unter den 20 Kinder- und Jugendlichen im Alter von 5-18 Jahren verteilt. Seitdem laufen die Proben. Am 29. Juli hat das Bühnenprogramm dann Premiere. Zwei Stunden lang werden die Besucher von den Künstlern unterhalten. Dazwischen gibt es 20 Minuten Pause mit Verpflegung. Die junge Dorfbühne ist eine Theateraufführung von Kindern für Kinder. Auch Erwachsene, Eltern und Großeltern sind herzlich dazu eingeladen.

Auf dem Programm steht nicht ein einzelnes Theaterstück, sondern ein ganzes Portfolio an Inszenierungen. Den Anfang machen die kleinesten Laienspieler, die mit kurzen, knappen Sätzen und schönen Kostümen das Märchen „Der verzauberte Prinz“ aufführen. Die Handlung erinnert an ein klassisches Märchen mit einer zeitgemäßen Änderung: Die Heldin ist eine Prinzessin, die einen Prinzen retten muss. Ein mutiges Mädchen versucht, die Hexe zu besiegen. Doch bekommt sie danach auch den gerechten Lohn, falls es ihr gelingt, den Prinzen zu befreien? Die Lachmuskeln ordentlich beanspruchen können die Zuschauer dann, wenn die älteren Kinder die Bühne betreten. Sie präsentieren verschiedene Sketche. Mit Wortgefechten, die jeder aus dem Alltag kennt, stellen die Jungschauspieler zum Beispiel einen Autokauf nach. In einem anderen Stück überzeugen Prüflinge ihren Prüfer mit starken Argumenten, sodass selbst der ins Grübeln kommt. Und schließlich: Wer kennt nicht die Werbeanrufe, die einem die Lust nehmen, bei unbekannten Nummern ans Telefon zu gehen. In „Mit den eigenen Waffen geschlagen“ geht der Angerufene mit List und guten Argumenten gegen diese Belästigung vor. (FA)

Sonntag, 29. Juli, 14.30 Uhr. Mittwoch, 1. August. 19 Uhr. Freitag, 3. August, 19 Uhr. Sonntag, 5. August, 14.30 Uhr. Die Aufführungen finden in einer Halle in Laimering, Sielenbacher Str. 6, statt. Eintritt ist kostenlos.

Aus der Friedberger Allgemeinen, 04.07.2018

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