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Dasing investiert über 200.000 Euro in den Unterhalt seiner Schule und Straßen

Warum eine Gefahrenstelle erst einmal bleibt

Nur eine knappe Stunde haben die Räte am Donnerstagabend im Bauausschuss verhandelt. Dann waren unter anderem umfangreiche Sanierungsarbeiten in Höhe von ungefähr 200000 Euro beschlossene Sache. Nachdem die Gemeinde im letzten Jahr insbesondere die Straßensanierung zurückgestellt habe, seien nun mehrere Arbeiten überfällig, erklärte Bürgermeister Erich Nagl. Weil der Haushalt der Gemeinde für das Jahr 2018 noch nicht verabschiedet wurde, müssen die Räte sämtliche Investitionsprojekte einzeln beschließen.

Sanierung Straßen

In der Gemeinde werden mehrere Straßen- und Gehwegabschnitte instand gesetzt. Der Bauausschuss stimmte geschlossen für die Sanierungsarbeiten, die über 100000 Euro kosten sollen. Eine kurze Diskussion gab es, als Johann Kügle von der CSU infrage stellte, ob die Sanierung der Verbindungsstraße in Laimering notwendig sei. Peter Fiehl, ebenfalls CSU, verteidigte das Projekt. Am Ende stimmte auch Kügle der Sanierung zu.

Diese Straßen und Gehwege sollen 2018 saniert werden. Die veranschlagten Nettokosten sind Schätzwerte.

  • Laimering: Verbindungsstraße zwischen Riedener Straße und Sielenbacher Straße, 22500 Euro
  • Blitzenhofen/Taiting: Ortsverbindung, 30000 Euro
  • Dasing: Flurstraße zwischen Narzissenstraße und Krokusweg, 15000 Euro
  • Dasing: Kreisverkehr Messerschmittstraße, 7000 Euro
  • Dasing: Gehwege in den Bereichen Bachstraße 11, Kirchstraße 5 und Unterzeller Straße 22-32, insgesamt 22500 Euro

Sanierung Schule

Die Räte beschlossen einstimmig, die Fassade der Schule zu sanieren. Außerdem soll die Haupttreppe instand gesetzt werden. Die Gemeinde schreibt nun beide Projekte aus. Dagegen wird eine große Gefahrenstelle auf dem Schulgelände erst einmal bleiben. Die Verwaltung prüft zunächst nur, ob die Sanierung des Pausenhofs, in dem, wie Markus Waschka von der CSU beschrieb, handgroße Löcher klafften, aus denen zum Teil Eisen rage, noch in diesem Jahr durchgeführt wird. Auch wenn die Überprüfung positiv ausfällt, ist allerdings fraglich, ob das Geld noch für den Pausenhof reicht. Denn bisher sieht die Gemeinde für Haupttreppe und Pausenhof insgesamt nur 75000 Euro vor. Möglicherweise wird davon nach der Sanierung der Haupttreppe nicht genug übrig bleiben.

Friedberger Allgemeine, 03.03.2018, Mareike König

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